Jugendbetreuung im Verein wird mittlerweile zum komplexen Thema. Es ist nicht mehr damit getan, lediglich Trainingstermine anzubieten und zu hoffen, dass dabei die Schießstände vollstehen. Jugendbetreuung sollte ganzheitlich betrachtet werden. Die sportliche Ausbildung bleibt aber der wichtigste Teil dabei. Ob es einem Verein hinsichtlich der Jugendarbeit gut geht, ist immer nur eine Momentaufnahme. Schaffen es die Verantwortlichen eine größere Gruppe jahrgangsgleicher Schüler oder Jugendliche erfolgreich für den Verein zu begeistern, ist das eine der wichtigsten Grundlagen für eine nachhaltige Jugendarbeit.

Derzeit steht es um die Jungschützen und Jungschützinnen des SV Tannenwald sehr gut. In der neuformierten Schüler(innen)mannschaft werden regelmäßig bemerkenswerte Ergebnisse geschossen und damit wichtige Wettkampferfahrungen gesammelt werden. Ein mittlerer Tabellenplatz kann als voller Erfolg gewertet werden. 

Im Bereich des Dreistellungswettkampfes laufen die Vorbereitungen für die Bayerischen Meisterschaften. Der Schießtrainer Florian Schmaußer verfolgt das ehrgeizige Ziel, mit der Mannschaft sowohl auf der Bayerischen als auch auf der Deutschen Meisterschaft vertreten zu sein.

Bei dem ganzen Trainings- und Wettkampfstress gab es vor kurzem eine wohltuende Abwechslung. Mit ihren Betreuern Steffi Grad, Michael Graml und Christian Wild konnten sich die Jungschützen/innen in der neuen DAV-Kletterhalle in Neumarkt an unterschiedlichen Kletterrouten versuchen. Dabei hatten sie sichtlich Spaß. Damit sicherheitstechnisch nichts anbrennen konnte, unterstützten Beate und Franz Haberler zusammen mit Gerhard Grad als „bodengebundenen“ Sicherungskräfte.

Wie gesagt: „Jugendbetreuung ist mittlerweile eine komplexe Aufgabe“. Aber wenn so viel positives Feedback von den Teilnehmern kommt, macht man das wirklich gerne. Und wenn die Jugendkasse dann noch Pizza und Getränke spendiert, gibt´s tatsächlich nichts mehr zu meckern.

   
© ALLROUNDER